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Infektionsschutzmaßnahmen im Verkehrsgebiet des VLN

von Simone Röver

Im Verkehrsgebiet des Verkehrsservice Landkreis Nienburg/Weser (VLN) wurden zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus im Buslinienverkehr verschiedene Maßnahmen ergriffen und fortlaufend auf die jeweilige Entwicklung reagiert.

So wurde in allen Linienbussen im Kreisgebiet eine Trennwand zwischen dem Arbeitsplatz des Fahrpersonals und dem Fahrgastraum verbaut. Die Plexiglaswand dient zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen und ermöglicht auch wieder den direkten Ticketkauf im Bus. Auch der Kontaktlose Ticketkauf über die VLN-Homepage wurde bereits im Jahr 2020 eingeführt.

Trotz der verschiedenen Pandemiephasen konnte die Mobilität der Menschen im Landkreis Nienburg/Weser durch einen verlässlichen Buslinienverkehr im Verkehrsgebiet des VLN stets aufrechterhalten werden. Auch in den Phasen des eingeschränkten Präsenzunterrichtes verkehrten die Busse nach dem Schulfahrplan. Dadurch standen genügend Kapazitäten für einen ausreichenden Abstand zwischen den Fahrgästen bereit und auch die wenigen Schülerinnen und Schüler, die noch an den Schulen unterrichtet wurden, konnten ihre gewohnten Busse zur Schule und zurück nach Hause nutzen.

Mit der Aufnahme des Wechselunterrichtes in halber Klassenstärke setzte der VLN zusätzlich zu dem Fahrtenangebot nach Schulfahrplan weitere Verstärkerbusse in der Verkehrsspitze zu den Schulanfangs- und Schulschlusszeiten ein. Damit wurden die Platzkapazitäten auf den Buslinien nochmal erhöht, so dass der einzelne Fahrgast mehr Platz zur Verfügung hat und Abstände besser eingehalten werden können.

Der VLN informiert seine Fahrgäste regelmäßig mittels verschiedener medialer Kanäle über die aktuellen Corona-Regelungen im ÖPNV, wie z.B. der Maskenpflicht in den Linienbussen und an den Haltestellen. Zudem werden Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht durchgeführt.

Ein Teil der im Kreisgebiet eingesetzten Linienbusse der VGH verfügen über Innenraumfilter, welche die virale Belastung verringern und die Infektionsgefahr von Fahrgästen und Fahrpersonal reduzieren sollen. Aufkleber am Einstieg kennzeichnen die entsprechend ausgestatteten Linienbusse.

Alle mit dem Linienbusverkehr im Kreisgebiet beauftragten Verkehrsunternehmen verfügen über eigene Hygienekonzepte. Diese sehen verschiedene Maßnahmen zum Infektionsschutz vor, deren Wirksamkeit in der genannten Studie der CRO bestätigt wurde. So wurden u.a. die Reinigungsintervalle der Bus-Innenräume, insbesondere das Desinfizieren der Kontaktelemente, erhöht. Um den regelmäßigen Luftaustausch im Linienbus zu fördern, sind die Klima- bzw. Lüftungsanlagen permanent in Betrieb. Des Weiteren erfolgen in regelmäßigen Abständen Durchsagen zu den inzwischen bekannten Hygieneregeln sowie zur Einhaltung der Maskenpflicht.

Weitere Informationen zur ÖPNV-Nutzung in Corona-Zeiten, auch zur Charité-Studie, finden sich auf der Internetpräsenz der Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter:  www.besserweiter.de

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